Historisches
Das Projekt „Ruller Haus“ wurde gefördert durch …
- EUREGIO INTERREG IIIA
- Gemeinde Wallenhorst
- Stiftung der Sparkassen Osnabrück
- Landschaftsverband Osnabrück e.V.
- Klosterkammer Hannover
- Land Niedersachsen
- Nieders. Lottostiftung/BINGO
- Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Als das „ruller Heiligthum“ Schulstube wurde
Bau der ersten Ruller Schule 1820
Das Ruller Schulhaus 1820 – 1879
Das Forstgehöft der Oberförsterei Osnabrück 1885 – 1931
Geschichte und Vorgeschichte
Das historische Schulgehöft des Klosterortes Rulle ist in den Jahren 2003 und 2004 vom Ruller Haus e. V. restauriert und umgebaut worden. Der Verein betreibt in diesem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude ein Kultur- und Begegnungszentrum.
Die Geschichte des Gehöftes beginnt mit einer mittelalterlichen Wallfahrtskapelle, die an die Auffindung der Ruller Hostiendose im Jahre 1347 erinnert. 1820 widmete der damalige Pastor die Kapelle zur Schulstube um und baute daran eine Lehrerwohnung mit Diele und Stallungen. Im Jahre 1885 wurde das Gehöft zur Oberförsterei, die den ehemaligen klösterlichen Forstbesitz verwaltete. Seit 1932 war die Alte Försterei ausschließlich Wohnhaus für wechselnde Mieter.
Die öffentlichen Förderpartner unterstützen die Idee des Vereins, kulturelle Veranstaltungen anzubieten – das Gebäude bietet reichlich Raum für lokale Kultur- und Gemeinschaftsprojekte.
Die „Alte Försterei“ in Rulle
Zur Vorgeschichte des Ruller Hauses – von der Wallfahrtskapelle bis zum Besitzerwechsel im Dezember 2002
Im Wallenhorster Ortsteil Rulle bemüht sich der Verein Ruller Haus e. V., das Baudenkmal „Alte Försterei“ zu erhalten und zu einem Kultur- und Gemeindezentrum auszubauen. In dem Haus an der Klosterstraße 4 verbergen sich Bauelemente aus drei Epochen: seit etwa dem 14. Jahrhundert die Ruller Blutskapelle, von 1820 bis 1879 die erste Dorfschule, danach bis 1930 das Forstgehöft der Oberförsterei Osnabrück. Bis heute haben dort wechselnde Mieter gewohnt. Dieser Beitrag bündelt in den nebenstehenden Abschnitten das vorhandene Wissen über das Anwesen und stellt es der Denkmalpflege zur Verfügung.
Hier finden Sie den ganzen Artikel für historisch Interessierte, ergänzt durch Quellenangaben, zum Download: