„Herztöne“ am Valentinstag – Ein musikalischer Spaziergang durch Epochen und Stimmungen

16. Feb. 2026

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Das Programm „Herztöne“ mit dem Ensemble Tityre präsentierte sich als Valentinstags-Special, das Musik und Literatur miteinander verwebt und die vielen Facetten der Liebe hörbar macht.

Der Abend eröffnete mit schwungvollen Klängen von Johann Strauss und Johannes Brahms – zwei Komponisten, die wissen, wie man Herzen in Bewegung bringt. Das Publikum erwartete eine lebendige Mischung aus Arrangements für Flöte, Oboe und Klavier, die bekannte Werke in ein kammermusikalisches Licht rückten. Annette Hermeling ließ dabei die Flöte mal tänzerisch, mal melancholisch erzählen, während Arne Gruetzmacher an der Oboe eine warme und geschmeidige Klangfarbe mit jener erzählerischen Leichtigkeit hinzufügte, die seine Interpretationen so unverwechselbar macht. Einen tragenden und verbindenden Klangteppich breitete Bettina Pfeiffer mit ihrem Spiel am Flügel aus.

Zwischen den musikalischen Stücken entfaltete Fenja Schneider literarische Miniaturen: zärtlich wie Mascha Kalékos „Ein kleiner Liebesbrief“ oder auch augenzwinkernd wie Karl Valentins legendärer „Liebesbrief“. Diese Wechsel zwischen Musik und Text schufen einen Rhythmus, der den Abend leicht, abwechslungsreich und immer wieder überraschend machte.

Fenja Schneider verlieh dabei nicht nur den Texten eine Stimme, Charakter und eine feine Prise Schauspielkunst, sondern setzte gesanglich besondere Glanzpunkte mit emotionalen Klassikern: Mit Édith Piafs „Hymne à l’Amour“ erfüllte sie den Raum mit französischer Chanson‑Melancholie, von der sich die Lauschenden berühren ließen, genauso wie sie spätestens bei Theo Mackebens „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“ beherzt mit einstimmten.

Das stets nahbare und zugängliche Ensemble Tityre ließ nicht nur Musik und Worte der Liebe miteinander tanzen, sondern gewann auch das Herz des Publikums, das einen ganz besonderen Valentinstag erlebte. Ein zu Recht bis auf den letzten Platz ausverkauftes Event, das sowohl seitens des künstlerischen Teams als auch seitens der Zuhörerinnen und Zuhörer für viel Freude gesorgt hat und unbedingt nach Wiederholung verlangt.