Flöte und Cello im Zwiegespräch

18. Okt. 2026

Veranstaltungen

Folk-Musik, Film oder Theater? Lieber was für Kinder? Kunst oder Klassik? Wir zeigen Dir, was das Ruller Haus zu bieten hat …

Der Verein

Ehrenamtliche und beruflich Kulturmachende engagieren sich für Vielfalt und generationenübergreifende Kulturangebote.

Vermietung

Das Ruller Haus mit Hof und Gartenbühne, Musikraum, Diele, Küche und Kaminzimmer eignet sich für Seminare, Tagungen und vieles mehr …

l

Pressespiegel

Was die Medien über das Ruller Haus zu berichten haben …

Diese Kombination hört man selten: Querflöte und Violoncello waren beim Konzert „Klangfarben“ Anfang Oktober zu erleben. Ob jemand so ein Konzert schon einmal gehört habe, wollte Laura Isbert in ihrer sympathischen Moderation wissen. Alle verneinten, und sie gestand: „Ich auch nicht …“

Yulia Mun (Flöte) und Laura Isbert (Violoncello) spielten virtuos und traumwandlerisch sicher zusammen. Bachs e-Moll-Sonate, sonst meist mit Cembalo begleitet, kam nur mit Cello aus und klang trotzdem rund und farbig. Beim Duo von Erwin Schulhoff, einem von den Nationalsozialisten ermordeten jüdischen Komponisten, umkreisten sich beide Stimmen wie in einem Kanon: nicht tonal, aber richtig gut hörbar. Villa-Lobos’ „Assobio a Jato“ („Pfeifen eines Jets“) wagte ungewohnte Klänge und holte das Publikum mit folkloristischen Passagen wieder ab.

Nach der Pause folgte Bachs E-Dur-Sonate, heiter und tänzerisch. Pau Riedweg, mit den Musikerinnen befreundet, hatte mit „Elegie to George Crumb“ eigens ein Stück für das Duo geschrieben, eine Hommage an den amerikanischen Komponisten. Zum Schluss sorgte Piazzollas „Libertango“ mit Schwung und Feuer für vertraute Klänge und viel Begeisterung.

Langanhaltender Applaus belohnte die beiden Musikerinnen, die in dieser Spielzeit in der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford zu hören sind.