Deutsch-französische Soirée: Feine Klangfarben und frische Töne

18. März 2026

Veranstaltungen

Folk-Musik, Film oder Theater? Lieber was für Kinder? Kunst oder Klassik? Wir zeigen Dir, was das Ruller Haus zu bieten hat …

Der Verein

Ehrenamtliche und beruflich Kulturmachende engagieren sich für Vielfalt und generationenübergreifende Kulturangebote.

Vermietung

Das Ruller Haus mit Hof und Gartenbühne, Musikraum, Diele, Küche und Kaminzimmer eignet sich für Seminare, Tagungen und vieles mehr …

l

Pressespiegel

Was die Medien über das Ruller Haus zu berichten haben …

Rund 30 Gäste kamen am vergangenen Sonntag zur „Deutsch-französischen Soirée“ ins Ruller Haus und erlebten eine seltene kammermusikalische Besetzung: Das Trio Phi mit Oliver Bunnenberg (Klavier), Rebecca Falk (Violoncello) und Nina Buchholz (Querflöte) präsentierte ein abwechslungsreiches Programm und führte mit einer angenehm leichten Moderation durch den Abend.

Von den Konzertbesucherinnen und -besuchern begeistert angenommen wurden die Werke der französischen Komponistin Mel Bonis und ihres Kollegen Jean Françaix, deren Musik im Konzertbetrieb noch immer nicht häufig zu hören ist. Sie überraschte mit feinen, spielerischen Wendungen: hüpfende Melodien, bewusst leicht stolpernde Rhythmen und kleine Dialoge zwischen den Instrumenten. Diese augenzwinkernden Details sorgten für großes Vergnügen bei den Zuhörenden.

Einen stimmigen Kontrast bot die eigens für Querflöte bearbeitete Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, die in dieser Besetzung besonders transparent und farbenreich wirkte. Die Mischung aus französischer Leichtigkeit und deutscher Romantik verlieh dem Abend eine ausgewogene musikalische Dramaturgie.

Das Publikum zeigte sich sichtlich angetan von der frischen Interpretation und der besonderen Klangkombination. Der lang anhaltende Applaus am Ende des Konzerts führte schließlich zu einer Zugabe, die den Abend stimmig abrundete.