Von den Konzertbesucherinnen und -besuchern begeistert angenommen wurden die Werke der französischen Komponistin Mel Bonis und ihres Kollegen Jean Françaix, deren Musik im Konzertbetrieb noch immer nicht häufig zu hören ist. Sie überraschte mit feinen, spielerischen Wendungen: hüpfende Melodien, bewusst leicht stolpernde Rhythmen und kleine Dialoge zwischen den Instrumenten. Diese augenzwinkernden Details sorgten für großes Vergnügen bei den Zuhörenden.
Einen stimmigen Kontrast bot die eigens für Querflöte bearbeitete Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, die in dieser Besetzung besonders transparent und farbenreich wirkte. Die Mischung aus französischer Leichtigkeit und deutscher Romantik verlieh dem Abend eine ausgewogene musikalische Dramaturgie.
Das Publikum zeigte sich sichtlich angetan von der frischen Interpretation und der besonderen Klangkombination. Der lang anhaltende Applaus am Ende des Konzerts führte schließlich zu einer Zugabe, die den Abend stimmig abrundete.
