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UNTER DEN BRÜCKEN | Montag, 2. März 2020, 20:00 -

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UNTER DEN BRÜCKEN, D 1944/45, Helmut Käutner

Mit Hannelore Schroth, Gustav Knuth, Carl Raddatz.

Unter den Brücken ist ein poetisch erzählender, eindrucksvoll bebilderter deutscher Schwarzweiß-Spielfilm aus dem Jahr 1944/45 nach dem Vorbild europäischer Filmbewegungen dieser Zeit. Er wurde vom 8. Mai bis Oktober 1944, während die Fronten des Zweiten Weltkrieges bereits Deutschland erreichten, in Berlin, Potsdam sowie im westlich der deutschen Hauptstadt gelegenen Havelland gedreht und spielt im Berufsleben der Binnenschifffahrt.

Der Film lag im März 1945 der Zensurbehörde vor, gelangte aber nicht mehr in die deutschen Kinos. Es ist fraglich, ob überhaupt noch Filmtheater ihren Spielbetrieb im April 1945 aufrechterhalten konnten. Die deutsche Erstaufführung fand erst am 15. Mai 1950 in Göttingen statt.

Im Film sind die Protagonisten Hendrik und Willy mit einem Lastkahn (anfangs die „Liese-Lotte“) im Verband mehrerer Kähne ständig auf den Kanälen und Flüssen zwischen Berlin und Rotterdam unterwegs. Die beiden befreundeten jungen Partikuliere, beide gemeinsam Eigner, leben Tag und Nacht auf ihrem Kahn, der ihnen seit elf Jahren gehört.

Oberflächlich ist der Film eine zeitlose Liebesgeschichte, bei der das Symbol des Lastkahnes, von Schleppern zwischen Oder und Nordsee gezogen, als eine schwimmende Insel „unter den Brücken“ im Zentrum steht. Auszüge aus Wikipedia

„Eine kleine alltägliche Geschichte mit Poesie, Realismus, viel Atmosphäre und einem Schuss Humor, unprätentiös und präzise inszeniert.“ – Lexikons des Internationalen Films

EINFÜHRUNG: WOLFGANG ECHELMEYER

Eintritt frei

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