POOL

Bildprozesse und Musik in der Endlosschleife

Zwölf bildende Künstlerinnen und Künstler sowie ein Musiker agieren an zwei Tagen zeitgleich über vier Stunden in ihren Performances zum Thema LOOP, zur Endlosschleife. Sie verwandeln das Ruller Haus in einen pulsierenden Ort für künstlerische Schaffensprozesse und unerwartete Begegnungen. Das Publikum taucht ein in eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre, in der Kunst und Musik Impulse aus der Wiederholung beziehen. Vor den Augen und teilweise unter Mitwirkung der Besucher lassen die Künstler ihre Objekte, Zeichnungen und Klangcollagen entstehen, indem sie sich in einen Dialog mit Material und Raum begeben. In diese konzentrierte Arbeitsatmosphäre taucht das Publikum ein und erlebt, wie  Gesten, Rhythmen, Klänge und bildnerische Formen wiederholt und variiert werden oder wie Künstler in ihren Werken den Kreislauf des Werdens und Vergehens inszenieren.
Rückwärts gelesen wird aus LOOP – POOL, ein Ort für prozesshaftes Formen und Verändern von Klängen, Gemälden, Zeichnungen und plastischen Objekten.
Das Vorläufige der künstlerischen Arbeitsprozesse stellt die Beständigkeit des Kunstwerks und festgefügte Bedeutungen in Frage. Das Publikum erfährt den Ausstellungsraum als Ort für flüchtiges und sinnliches Erleben sowie als Denkraum, in dem ein Gedanke den nächsten reflexartig anstößt.